AGB • Allgemeine Geschäftsbedingung

AGB • HEILBERUFECOACH

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Beratung • Coaching • Seminare

1. Geltungsbereich

1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Beratung/Coaching/Seminar-Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer“ genannt.

1.2 Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer schriftlich bekannt gegeben. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht in Textform Widerspruch erhebt. Der Teilnehmer muss den Widerspruch innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Der Veranstalter bietet Beratungen, Coachings und Seminare an. Diese können, abhängig vom jeweiligen Angebot, von einem oder mehreren Teilnehmern gebucht werden. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebotes und des Leistungsumfanges wird von dem Veranstalter in seiner Internetpräsenz (https://heilberufecoach.de) bekannt gegeben.

2.2 Grundlegender Gegenstand des Vertrages/Aufgabenbezeichnung:

Der Veranstalter bietet eine Mehrzahl an Leistungsangeboten, welche in Form von Beratung, Coaching und Seminaren durchgeführt werden und vom Teilnehmer gebucht werden können. Sämtliche Angebote sind vom Veranstalter terminlich fixiert und können vom Teilnehmer über die Website (https://heilberufecoach.de) zu diesen Terminen gebucht werden. In bestimmten Fällen ist jedoch auf Nachfrage des Teilnehmers auch eine terminlich abweichende Buchung nach Absprache möglich. In diesem Falle findet die Buchung/Teilnehmerbestätigung schriftlich statt. Zweck und Ziel des Leistungsangebotes ist die Unterstützung, Fortbildung und Wissensvermittlung im persönlichen oder beruflichen Kontext des Teilnehmers.

Insbesondere wird vereinbart:

2.2.1. Formen der Leistungserbringung:
Beratungen, Coachings und Seminare werden auf unterschiedlichen Kommunikationswegen gegeben. Je nach Angebot kann dies folgende Formen beinhalten:

Beratung:
• Präsenzveranstaltung Einzel – an dem vom Veranstalter vorgegebenen Ort
• Präsenzveranstaltung Gruppe – an dem vom Veranstalter vorgegebenen Ort
• Telefonische Beratung
• Beratung per Video-Konferenz

Coaching:
• Präsenzveranstaltung Einzel – an dem vom Veranstalter vorgegebenen Ort
• Telefonische Beratung
• Einzel-Coaching per Web-Seminar

Seminar:
• Präsenzveranstaltung Einzel – an dem vom Veranstalter vorgegebenen Ort
• Präsenzveranstaltung Gruppe – an dem vom Veranstalter vorgegebenen Ort
• Telefonische Beratung
• Gruppen-Seminar per Web-Seminar
• Einzel-Seminar per Web-Seminar

2.2.2. Vertraulichkeit:
Alle dem Veranstalter zur Kenntnis gebrachten Informationen des Teilnehmers werden streng vertraulich behandelt und entsprechend der DSGVO verwendet.

2.2.3. Angaben ohne Gewähr:
Alle Angebote des Veranstalters sind nach besten Wissen und Gewissen gestaltet. Jedoch übernimmt der Veranstalter keine Verantwortung, Haftung oder Gewähr für Inhalte Dritter, die in den Angeboten zur Wissensvermittlung inkludiert werden müssen.

3. Zustandekommen des Vertrages & Kündigungsmodalitäten

3.1 Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Buchung durch den Teilnehmer über das vom Veranstalter bereitgestellte Online-Buchungs-System (https://heilberufecoach.de) oder durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterzeichneten Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per elektronischer Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung. Mit der Teilnahmeerklärung akzeptiert der Teilnehmer diese AGB.

3.2 Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungsschreiben mit einer Rechnung und AGB oder ein Ablehnungsschreiben.

3.3 Die Teilnahmeerklärung ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Veranstalter gekündigt oder als gegenstandslos erklärt werden. (Bedingungen s. 3.8)

3.4 Bei einer Gruppenanmeldung, beispielsweise im Falle eines Präsenz-Gruppen-Seminars, schließt der Veranstalter mit der für die Teilnehmer verantwortlichen bzw. mit der weisungsberechtigten Person einen Teilnahmevertrag über das z. B. Seminar und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich.

3.5 Terminverschiebungen: Der Veranstalter behält sich vor, Termine in dringenden Fällen zu ändern. In diesem Fall stellt der Veranstalter dem Teilnehmer geeignete Ersatztermine zur Verfügung.

3.6 Änderung Dozent*in, Berater*in, Trainer*in: Der Veranstalter behält sich vor, die im Angebot genannte Dozent*in, Berater*in, Trainer*in in Ausnahmefällen durch einen geeigneten Ersatz austauschen zu können.

3.7 Ausgebuchtes Angebot/Ausfall eines Angebotes: Sollte ein Angebot ausgebucht sein, erhält der Teilnehmer umgehend Nachricht (bei Buchungsabsicht des Teilnehmers per schriftlicher Anfrage). Bei Nichtzustandekommen eines Angebotes trotz durch den Veranstalter offerierte Ersatztermin(e) (z. B. Präsenz-Seminar), kann der Teilnehmer über die beim Veranstalter eingegangenen Beträge hinaus keine weiteren Erstattungs- oder Haftungsansprüche stellen.

3.8 Kündigungsbedingungen/-fristen: Nach dem Versand der Teilnahmebestätigung durch den Veranstalter (Rechnung, etc.) und bis zwei Monate vor Beginn des Angebots werden bei Kündigung durch den Teilnehmer 35,00 € Bearbeitungsgebühr erhoben. Ab zwei Monate vor Beginn des Angebotes werden bei Kündigung durch den Teilnehmer 75 % der Gebühren erstattet, bis einen Monat vor Beginn des Angebotes 50 % der Gebühren. Anschließend ist der volle Betrag fällig und nicht rückerstattungsfähig.

Beispiel: Termin des Angebotes, 01.12.2020

Kündigung bis zum 31.08.2020 > volle Rückerstattung abzgl. 35,00 € Bearbeitungsgebühr
Kündigung zwischen 01.09.2020 – 30.09.2020 > Rückerstattung von 75 % der Gebühren
Kündigung zwischen 01.10.2020 – 31.10.2020 > Rückerstattung von 50 % der Gebühren

4. Vertragsdauer und Vergütung

4.1 Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt.

4.2 Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

Der Teilnehmer kann seiner Zahlungspflicht per Kreditkarte, Überweisung oder per Online-Buchung (PayPal) nachkommen.

Besondere Zahlungsbedingungen: Barzahlung, Ratenzahlung nach Absprache

4.3 Zahlungen aus Teilnahmebestätigung durch Online-Buchungen sind unmittelbar zum Abschluss des Buchungsvorgangs per Online-Zahlung im Voraus fällig. Sämtliche Zahlungen aus Rechnungsstellung, durch vorherige schriftliche oder mündliche Teilnehmerbestätigung, sind nach Rechnungsstellung innerhalb von    7   Tagen ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 5 % – über dem Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank gemäß dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz – zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4 Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.5 Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich bis dato ohne Umsatzsteuer. (Kein Umsatzsteuerausweis als Kleinunternehmer gem. § 19 UStG.)

5. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1 Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer. Den Bedingungen eines Angebotes, aufgeführt in der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website (https://heilberufecoach.de) stimmt der Teilnehmer bei der Online-Buchung oder per schriftlicher oder mündlicher Teilnahmebestätigung zu.

5.2 Werden einzelne Leistungen durch einen Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, wird dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt.

Bei dem Vorliegen Höherer Gewalt (z.B. Corona-Veranstaltungsverbot) stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung, falls vereinbart war, dass diese erst nach Leistungserbringung zahlbar ist und der Zeitraum Höherer Gewalt in den Zeitraum der Leistungserbringung fällt. Wurde die vereinbarte Leistung bereits im Voraus bezahlt und die Leistungserbringung fällt in den Zeitraum von Höherer Gewalt, wird diese im Falle Höherer Gewalt nicht an den Teilnehmer zurückerstattet. Der Veranstalter bemüht sich, das Angebot durch Ersatztermine oder durch andere Wege möglich zu machen. Dies bleibt dem Veranstalter jedoch unbenommen.

Bei Krankheitsfall, Unfall, etc. des Teilnehmers
Der Veranstalter empfiehlt hiermit ausdrücklich zur Buchung eines Angebots den Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung. Unvorhergesehene Ereignisse wie Krankheit, Unfall, wichtige berufliche Verpflichtungen oder Ähnliches, die eine verbindlich gebuchte Teilnahme unmöglich machen, werden dann von einem Versicherer aufgefangen, indem dieser Ihre Storno-Kosten im kurzfristigen Rücktrittsfall abdeckt. Zusätzlich gebuchte Reiseleistungen, wie z. B. Hin-/Rückreise oder Unterkunft, können mitversichert werden. Dies gilt also nicht nur aber auch insbesondere für z. B. Präsenz-Veranstaltungen.

6. Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1 Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, sodass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen, falls dies im Vorfeld noch nicht geschehen ist. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6.2 Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3 Jeder Teilnehmer unterschreibt separat eine Haftungsfreizeichnung bezüglich Personen- und Sachschäden aufgrund der Teilnahme am Seminar/Coaching/Training.

6.4 Der Teilnehmer verpflichtet sich, an der gebuchten Veranstaltung vollständig und pünktlich teilzunehmen. Der Teilnehmer zeigt sich als mitverantwortlich für seinen „Lernerfolg“.

6.5 Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

6.6 Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.7 Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr anteilig in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6.8 Veranstaltungen und Seminare, gerade solche im sog. Outdoorbereich sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung ist jeder Teilnehmer nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert.

7. Verschwiegenheitspflicht

Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Teilnehmers/Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren.

8. Haftung

8.1 Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

Mannheim, den 22.05.2020
Sven Hönig